Summer 2020
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History and Theory of Landscapes II

In der Geschichte der Menschheit diente der Garten nicht nur praktischen Zwecken wie der Nahrungsproduktion, sondern er war auch immer ein Modell eines idealen Lebensraums, ein Mikrokosmos. Insofern war und ist er zugleich Kritik der bestehenden und Entwurf einer besseren Welt. In ihm spiegeln sich politische Verhältnisse und soziale Strukturen, naturwissenschaftliche Kenntnisse und religiöse Vorstellungen. Er ist mit den Künsten der jeweiligen Zeit eng verwoben, insbesondere mit der Architektur, deren Prinzipien auch für die Gestaltung (grüner) Außenräume genützt werden.

In der Vorlesung werden Gärten aus ausgewählten Epochen und Regionen der Welt vorgestellt und im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen Bedingungen (im weitesten Sinne) analysiert.

Das Wintersemester ist historischen, das Sommersemester zeitgenössischen Gartenkonzepten gewidmet.
 
Prüfungsmodalitäten:
Analyse und Präsentation eines Gartens/ einer Gartentheorie im Rahmen der Vorlesung. Prüfungsgespräch in Form einer Gruppendiskussion am Semesterende.
Die Lehrveranstaltung wird auf Englisch abgehalten.

Mehr Info auf der Base Angewandte

 

Foto: Karin Raith