2022 June 28 / 11:00
Student Projects/Diplomas
Angewandte Festival 2022 exhibition

Die Stadt formt unseren Alltag. Jede Person schafft ein individuelles Wissen über die Stadt und den öffentlichen Raum durch ihren eigenen Alltag. Dieses Wissen wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst und durch diese definiert. Den Alltag in der Stadt erleben nicht alle gleich. Das Recht auf Stadt und der Zugang zu dieser sind unterschiedlich verteilt.

Die Klasse für Ortsbezogene Kunst nimmt öffentliche Orte des persönlichen Alltags in den Blick und verhandelt dabei Fragen zu Autorität, Besitz, Erfahrung und Begegnung. Sie setzt sich mit Stadtplanung und Architektur, verkannten Objekten, dem Himmel über uns, sowie der Gemeinschaft und der Einzelperson auseinander. Welche Rolle spielen all diese Aspekte in der urbanen Szenografie?

In ihren Arbeiten befragen und verändern die Künstler:innen die Wahrnehmung unserer Stadt. Einige Projekte beschäftigen sich mit der Beziehung der Menschen zu ihrem urbanen Umfeld und der körperlichen und sozialen Raumwahrnehmung. Andere mit Verlust und Abwesenheit im (städtischen) Alltag und weitere mit der Ästhetik und Poesie des öffentlichen Raums. Die künstlerischen Strategien sind vielfältig: sie setzen Humor ein, üben Kritik, generieren Aufmerksamkeit, teilen Wissen und initiieren Experimente. Letztlich fragen sie alle: Wem gehört die Stadt?

Mit Arbeiten von

Silja Beck
Camille Borchert
Lorin Brockhaus & Frederic Maier 
Mark Chehodaiev 
Philippa Jochim
Pauline Hosse-Hartmann 
Katharina Mährlen
Arina Nekliudova & Maryam Schahidifar
Gala Alica Ostan Ožbolt 
Cay Rauscher
Silke Riis
Bertilla Spinas
Lin Wolf 
Ida Zahradnik

Kuratorinnen des Calls und des Programms: Camille Borchert, Georgia Holz, Arina Nekljudova, Pia Plankensteiner, Carmiña Tarilonte Rodríguez

 

Für das Programmposter bitte hier klicken


Google Karte der Standorte
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Fotocredits: Mark Chehodaiev, Untitled, 2022 Foto: Tatiana Takáčová